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Verlassen - Fotos im Haus der Architekten |
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Artikel über die Ausstellung in Stuttgart
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Stuttgarter Zeitung, 12.5.2006
Ein Pfeil weist zum österreichischen, ein anderer zum deutschen Zollamt am Grenzübergang in Hitlers Geburtsort Braunau. Doch die Schalter sind geschlossen, ein rot-weißes Band versperrt den Weg, eine Sammlung von Wimpeln wirkt wie ein absurdes Überbleibsel vergangener Zeiten. Noch überlegt die Bundesregierung, die Schlagbäume während der Fußball-WM notfalls wieder herunterzulassen. Doch im Prinzip sind die Grenzposten seit dem Schengener Abkommen funktionslos geworden. Bernd Ctortecka und Christian Jostmann haben sich an der Nord- und Südgrenze Deutschlands auf die Suche nach ihren Relikten begeben. Ihre Fotografien sind nun in der Architektenkammer zu sehen. Es sind keine schönen Gebäude. Eher scheinen Eternit, Resopal und Wellpappe eine Abschreckungsfunktion zu erfüllen. Doch die Fotografien erzählen Geschichten: vom banalen Alltag der Lastwagenfahrer, aber auch vom Bedürfnis der Dänen, in Súd mit einem Museum an die Grenze zum großen Nachbarland zu erinnern. Was die Ausstellung nur im Text erwähnt, ist, dass die Öffnung der Grenzen mit einer umso höheren Abschrankung Europas nach außen einhergeht, die sich freilich nicht so leicht ins Bild setzen lässt wie die verlassenen Kontrollposten des Nationalstaats.
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Artikel über die Ausstellung in Stuttgart
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Erschienen im design report 10/06Übergänge verbinden unterschiedliche Orte, die aneinander grenzen. Türen verbinden innen mit außen, Foyers öffentliche mit nicht öffentlichen Räumen Grenzen trennen Länder. Oder sie werden aufgehoben, wie man in Europa sieht. Seit dem Schengen-Abkommen haben unzählige Grenzstationen ihre Funktion verloren oder wurden umgenutzt. Der Münchner Fotograf Bernd Ctortecka hat einige davon dokumentiert, die wir in dieser Ausgabe zeigen. Kompletter Artikel (PDF) |
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Uni-Tagung zu "Grenzen in Europa" |
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Artikel über die Ausstellung in Hildesheim
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03.11.2007 Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Bald freie Fahrt aus Richtung Tschechien und Polen.
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"Ästhetik der Grenze" im Rathaus zu sehen |
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Artikel über die Ausstellung in Hildesheim
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09.11.2007 Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Was sollen Grenzen denn schon Ästhetisches haben? Da macht der Ausstellungstitel "Architektur und Ästhetik der Grenze" schon neugierig.
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